Lehren aus Krankheiten: Hoffnung und Veränderung finden

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass ich mir binnen eines Monats erst die Grippe und dann Corona eingefangen hab.

Erst noch halbkrank wieder arbeiten gegangen und dann vom Fieber so dehydriert, dass ich in kürzester Zeit an meinem bisherigen körperlichen Tiefpunkt angekommen war. Und das, obwohl es mir davor so gut gegangen ist, wie selten zuvor.

Dieser Tiefpunkt war der Auslöser dafür, anzugehen, was mich gesundheitlich seit wahrscheinlich mindestens 10 Jahren begleitet. Arztbesuche und Frustration, viele hundert Euro, Trial and Error, Ernährungsumstellung und viiiiele Stunden Recherche.

Geht es mir heute wieder so gut wie davor? Nein.

Aber dieser Zustand hätte wohl eh nicht lange gehalten.

Bin ich froh, dass ich es damals in die Hand genommen hab? Sehr sogar.

Und noch mehr, dass ich nicht locker gelassen hab, trotz vieler Rückschläge und auf mein Bauchgefühl vertraut hab.

Habe ich die Hoffnung, dass der Weg zwar langsam aber dafür nachhaltig etwas verbessert? Schon.

Gelehrt hat er mich immerhin schon einiges…

Die Demut, dass nicht immer alles nach meinem Willen geht aber genauso die Zuversicht, dass sich nur etwas ändert, wenn Wille und Taten zusammenkommen.

Den Glauben, dass ein Leben in Fülle nicht immer einfach ist und wir selbst dafür verantwortlich sind unseren Beitrag zu leisten und das tiefe Vertrauen, dass Gott* uns genau dafür geschaffen hat.

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