Lichtblick bitte

Manchmal brauch ich so dringend einen Lichtblick aber irgendwie ist es am Horizont nur dunkel.

Dann fühl ich mich wie Island im Winter: es ist zwar nicht stockfinster aber ich hab seit Tagen nicht wirklich die Sonne aufgehen sehn…

Ich würd jetzt gern sowas schreiben wie „durch Ostern können wir darauf vertrauen, dass die Nacht zu Ende geht und die Sonne bald über allem strahlt“

Aber so richtig ist Ostern heuer nicht bei mir angekommen. Weiter als bis zur Dämmerung kommt mein Glaube nicht. Mir fehlt jedes Vertrauen, jede Zuversicht.

Dabei würde ein einzelner Strahl reichen, oder ein hellrosa Wolkerl, ganz weit weg. Aber je weiter ich versuch nach vorne zu schauen, desto eher seh ich die Nacht schon wieder hereinbrechen.

Und trotzdem will ich nicht schlafen. Vielleicht geht es mir gerade eben wie dem Thomas. Ich kann es nicht einfach glauben. Ich muss es sehen. Also steh ich hier am höchsten Punkt und halte Ausschau. Ich bin mir nicht sicher, ob die Sonne aufgehen wird, aber ich will die Erste sein, die sie sieht. Ich will den ersten Sonnenstrahl auf meiner Nase tanzen spüren und schon die lila Wolken hoffnungsvoll beobachten. Nicht weil ich sicher bin, dass sie kommen, aber FALLS!

Gerade muss mir das reichen. Die Hoffnung auf die Hoffnung.

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